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5 Tipps für den perfekten Auftrittsprofi

Man kennt sie, die Auftrittprofis. Diese Menschen, die einen Raum betreten und egal wie viele dort sitzen, ob 2, 10 oder 25 alle drehen sich um und keiner weiß wieso. Die Büchergeschäfte dieser Welt sind mit Ratgeber rund um dieses Thema voll gestopft, denn kein Auftrittsprofi ist vom Himmel gefallen. Natürlich gibt es Naturtalente und ganz viele Faktoren die eine Rolle spielen und mit einer der größten ist sicherlich die persönliche Ausstrahlung. Doch hier habe ich einmal für euch 5 Tipps zu diesem Thema.

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1. Der erste Eindruck: Und da zählt direkt alles mit dazu. Das Erscheinungsbild mit 55%, die Stimme mit 38% und der Inhalt dessen was du sagst mit 7%. Das nehmen alle Beteiligten in eurer Umgebung anteilig von wahr. Man könnte meinem im Publikum sitzen nur Männer, da die Optik so spielentscheidend scheint. Doch da geht es nicht um das perfekte Outfit, sondern vor allem um Körperhaltung, Gestik und Mimik. Haltet euch gerade und richtet euch beim Betreten eines Raumes auf. Verschränkt nicht die Arme, sondern versucht wenn möglich die Handflächen zu zeigen und ein dezentes Lächeln ist natürlich immer ein Sympathiefaktor. Wenn es nicht all zu viele Personen sind die ihr mit eurem Auftritt überzeugen möchtet, ist der Blickkontakt ein Trick um mit allen eine kurze persönliche Verbindung zu schaffen.

2. Die Körpersprache: Gerade bei diesem Punkt ist Authentizität sehr wichtig. Bewegt euch nicht steif oder unnatürlich nur weil es ein steifer Anlass ist oder ein Anlass mit steifen Menschen. Seit locker aber bedacht darauf was man tut. Die Beine und die Arme sollte man im Blick haben. Es gibt Situationen in denen überschlägt man gerne die Beine weil es bequemer ist und es gibt Situationen in denen würde man gerne die Arme verschränken weil man sich vielleicht angegriffen fühlt. Achtet darauf und seid euch bewusst, was ihr für Signale damit aussendet.

3. Die Stimme: Die Stimme kann Inhalten und Aussagen Kraft verleihen. Wenn man am Ende des Satzes hochgeht um ironisch zu sein oder ob man lauter wird um deutlicher zu machen was einen bewegt. Nur eines sollte nicht passieren! Es gibt den bekannten Girly-Effekt. Sicherlich fällt jetzt jedem Leser eine Freundin ein, bei der das vermutlich immer wieder in Erscheinung tritt. Frauen die in bestimmten Situation auf einmal wie Babys oder kleine Mädchen sprechen. Am liebste in Gegenwart von Männern oder von Chefs um ihre Unterlegenheit auf dem Tisch zu präsentieren oder um sich vor Konsequenzen oder Kritik zu drücken. Ja am schlimmsten ist eigentlich, dass das bei einigen Männern sogar funktioniert, nur noch schlimmer ist es, wenn Frau diesen Kommunikationsweg für sich wählt. Also Don´t do it.

4. Der Inhalt: Es gibt Menschen die haben alle Künste des Smalltalks und Smarttalks einfach perfekt drauf. Begegnet ihr dieser Sorte, hängt euch rann und lernt. Sich taktisch in ein Gespräch mit ein zu bringen, ohne dass es unpassend oder störend wirkt ist wirklich nur mit Fingerspitzengefühl möglich. Auch ein Gespräch zu beginnen mit einer Person mit der man scheinbar null Komma nichts gemeinsam hat ist nicht immer einfach. Das Einzige was in diesem Moment wirklich funktioniert und das funktioniert immer, ist sich für die Person zu interessieren. Hakt nach was für Hobbys er hat und rede darüber. Doch schmiert dem Vorstand nicht einfach nur Honig um den Mund, weil er gerne Fischen geht obwohl ihr Fischen aber eigentlich total furchtbar findet. Sucht euch an einer Person ein Thema was euch wirklich interessiert. Ein Mitarbeiter der einen Igel als Haustier hat oder eine Chefin die total gerne neue Jogging Routen testet. An jeder Person gibt es etwas Interessantes nur liegt es an euch es zu finden und über das was einer liebt, redet er auch gerne.

5. In Erinnerung bleiben: Irgendwann im laufe des Lebens entwickeln viele Menschen die Angst an zu Ecken. Viele verstehen das aber falsch und denken sie dürften keine Ecken und Kanten mehr haben. Im Gegenteil. Fallt ihr durch das 0/8/15 Raster wird sich keiner an euch erinnern. Die Mädels die lieber nichts sagen weil die Angst zu groß ist, etwas falsches zu sagen. Auch Frauen die nur damit beschäftigt sind, dass ihre Haare, ihr Make Up und die enge Bluse perfekt sitzen und so mit sich selbst beschäftigt sind, dass sich keiner mit ihnen beschäftigt. Schaut euch z.B. erfolgreiche Moderatoren an Barbara Schöneberger, meistens viel zu laut und aufgeregt oder Thomas Gottschalk, die Haare immer viel zu wirr und Günther Jauch, grau und schmächtig, doch bei manch einer anderen TV-Show würden wir nicht einmal merken, würde da morgen ein Anderer stehen. Traut euch ein starker Charakter zu sein und ignoriert Menschen die versuchen das schlecht zu reden und immer wieder sagen „naja du eckst ja auch immer an“. Befreit euch von dieser Negativität und feilt an euren eigenen Standpunkten, Werten und Haltungen um euch ein Profil zu geben und unverwechselbar zu werden.

In der Summe ist nur Authentizität spielentscheidend, denn diese beeinflusst immer eure Ausstrahlung, Haltung, Körpersprache, Mimik und eure Worte.

Love,
Blondiemittendrin

Manager-Magazin

Moderatorenschule

 

 

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